LoMo - Emotionen und Geschichtenschema – Entwicklungsparallelen therapeutisch nutzen

Datum Start
08.03.2027
Datum Ende
08.03.2027
Zeiten:
Mo. 18:00 - 20:30
Mindest-Teilnehmerzahl
10
Fortbildungspunkte
3
Unterrichtseinheiten
3.0
Fachbereich:
Kindersprache / Entwicklungsstörungen
Kategorie:
SES, Dysgrammatismus, Late Talker, phonologische Therapie, Morphologie, SEV, Wortschatz
Kursnummer
KS2-2703-O
Gebühr
66.00 €
Freie Plätze
verfügbar
Art
ONLINE

NEU!

Gefühle und Emotionen begleiten Menschen ein Leben lang. Zunächst sind Kinder auf Personen in ihrer Umgebung angewiesen, damit sie Gefühle zu regulieren lernen. Gefühle und Emotionen flammen auf, werden wahrgenommen und eingeordnet bis sie abebben. Bestenfalls erleben die Kinder Gefühle und Emotionen als natürlich und erzählenswert.

Erlebnisse und Erfahrungen sprachlich so auszudrücken, dass sie gut verstehbar sind, fällt Kindern mit SES oft schwer. Dies erfordert neben sprachpragmatischen Kenntnissen, dass Kinder ihre Erzählung nachvollziehbar aufbauen. Kinder, die das können, verfügen über ein Geschichtenschema. Wie Emotionen als Gesprächsanlass dienen und deren regulierter Verlauf als formale Grundlage für das Erzählen in der Therapie aufgegriffen werden können, besprechen wir in diesem Seminar.


Keywords:

Emotionen, Gefühle, Regulation, SES, Geschichtenschema, Gesprächsanlässe schaffen, Emotionsregulierung

Dr. Silke Kruse

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Dr. Silke Kruse absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin von 1985 bis 1988 in Erlangen. Parallel zu ihrer Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg Linguistik. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der kindlichen Sprachstörung Dysgrammatismus. Aus dieser Arbeit ist der NathAn (Natürlichkeitstheoretischer Ansatz) als sprachentwicklungspsychologischer Therapieansatz für strukturelle Sprachentwicklungsstörungen entstanden. Dieser wurde über viele Jahre weiterentwickelt und in der Praxis erprobt. Von 2004 praktizierte Silke Kruse über 20 Jahre lang in eigener Praxis in Erlangen. Sie hat 2007 die Anerkennung zur Lerntherapeutin (LRS) erhalten. In der Weiterbildung arbeitet sie seit 1996 und hat diese seit 2025 zu ihrem Tätigkeitsschwerpunkt gemacht.