LoMo - Trauer in der logopädischen Therapie: wahrnehmen, verstehen, begleiten

Datum Start
20.09.2027
Datum Ende
20.09.2027
Zeiten:
Mo. 18:00 - 20:30
Mindest-Teilnehmerzahl
10
Fortbildungspunkte
3
Unterrichtseinheiten
3.0
Fachbereich:
Sonderthemen/angrenzende Bereiche
Kategorie:
-
Kursnummer
WC2-2709-O
Gebühr
66.00 €
Freie Plätze
verfügbar
Art
ONLINE

NEU!

Trauer ist ein allgegenwärtiges, oft leises Thema in der logopädischen Arbeit, nicht nur in der Begleitung alter oder sterbender Menschen, sondern auch bei Kindern (das Haustier ist gestorben, die Eltern lassen sich scheiden, der beste Freund zieht weg, etc.), Erwachsenen und Angehörigen in ganz unterschiedlichen therapeutischen Kontexten. Verlust von Stimme, Sprache, Einschränkungen der Schluckfähigkeit, Autonomie oder Lebensentwürfen prägen viele Therapieverläufe und damit auch die therapeutische Beziehung.

Das Seminar sensibilisiert Logopädinnen dafür, Trauer als relevanten Wirkfaktor im therapeutischen Prozess und in der Beziehung zu erkennen und professionell einzuordnen. Auf der Grundlage des Trauermodells von Chris Paul werden theoretische Grundlagen vermittelt und auf logopädische Settings übertragen. Praktische Übungen, Fallbeispiele und Reflexionsimpulse unterstützen die Umsetzung im therapeutischen Alltag, mit Blick auf Haltung, Kommunikation und Selbstfürsorge. Das Seminar richtet sich an Logopädinnen, die ihre fachliche Kompetenz um eine trauersensible Perspektive erweitern und ihre therapeutische Haltung vertiefen möchten.


Keywords:

Trauer, therapeutischer Kontext, Verlust von Stimme, Sprache, Schluckfähigkeit, Kommunikation, Selbsfürsorge

Cordula Winterholler

/images/dozenten/Winterholler, Cordula
Die Dozentin ist Linguistin (M.A.) und Logopädin. Sie praktiziert seit 1999 in unterschiedlichen Einrichtungen und war von 2003 bis 2014 Lehrlogopädin für den Fachbereich „Dysphagie“ an der staatlichen Berufsfachschule für Logopädie in Erlangen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Diagnostik, Therapie und Beratung von Schluckstörungen (Dysphagie) sowohl im Kinder- wie auch im Erwachsenenbereich; myofunktionelle Störungen; kindliche Fütter- und Essstörungen; neurogene Sprechstörungen (Dysarthrie) und Spracherwerbsstörungen