Logopädische (Be-)Handlungsoptionen bei Menschen mit Demenz und Dysphagie

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 11:00 - Fr., 18:30
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Kursnummer
HM-2005
Gebühr
280.00€

Dysphagien treten bei geriatrischen Patienten und im Verlauf einer demenziellen Erkrankung bei der Mehrheit der Betroffenen auf. Nach kurzer Darstellung der häufigsten Demenzformen werden die Veränderungen des Schluckvermögens vor allem im Rahmen einer Alzheimer und einer Vaskulären Demenz sowie deren Folgen erläutert. Das Seminar hat darüber hinaus zum Ziel, die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im Rahmen der logopädischen (Mit-)Behandlung praxisnah aufzuzeigen und wie Angehörige unterstützend beraten werden können. Überdies wird auf den Aspekt der künstlichen Ernährung bei Menschen mit Demenz eingegangen und Überlegungen angestellt, wie Logopäden als Teil des interdisziplinären Teams ethische Entscheidungsfindungen mit unterstützen können. Da Essen und Trinken für jeden Menschen leibliche Grundbedürfnisse darstellen und Genuss und Lebensqualität bedeuten, werden abschließend die logopädisch-therapeutischen Möglichkeiten im Rahmen eines palliativen Procedere bei fortgeschrittener Demenz betrachtet.

Hübner, Monika

Hübner, Monika

Monika Hübner ist Logopädin, M.Sc./Demenzstudien und Systemische Beraterin. Seit 2008 ist sie am AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS Heidelberg mit den Schwerpunkten Diagnostik und Therapie von Dysphagien bei geriatrischen Patienten, insbesondere bei Menschen mit Demenz sowie im palliativen Kontext tätig. 2015 erhielt sie das FEES-Zertifikat der DGN/DSG.Monika Hübner ist Mitglied im „Arbeitskreis  Demenz“ des dbl, dessen Leitung sie 2017 übernommen hat.

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