Kreatives Schreiben für Logopäden

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 10:00 - Fr., 16:30
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
5
Unterrichtseinheiten
15
Fachbereiche:
Kursnummer
BA-2012
Gebühr
270.00€

Das Schreiben ist sowohl Mittel der Kommunikation als auch Ausdruck von Persönlichkeit – beides ist im logopädischen Alltag von grundlegender Bedeutung. Insofern liegt es nahe, Methoden aus dem Fundus des Kreativen Schreibens in das therapeutische Handeln einzubeziehen und deren erstaunliche Potentiale für sich selbst und für Patientinnen und Patienten zu nutzen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt daher auf dem Ausprobieren neuer kreativer Techniken und Ideen, die einen frischen Blick auf den eigenen Schreibprozess ermöglichen, darüber hinaus aber auch eine sinnvolle Ergänzung für den therapeutischen Werkzeugkasten (z.B. in den Bereichen LRS, Aphasie, Stottern) darstellen. Somit bietet das Seminar einen hohen praktischen Nutzen, zudem werden die Grundgedanken des Kreativen Schreibens und neue Erkenntnisse aus der Kreativitätsforschung vermittelt.
Zur Vertiefung der Seminarinhalte wird den Teilnehmern ein Reader einschließlich Literaturempfehlungen zum Thema zur Verfügung gestellt.

Theoretische Anteile:

  • Der Begriff der „Schreibbiographie“
  • Was ist Kreativität?
  • Geschichte und Entwicklung des Kreativen Schreibens
  • Kreatives vs. Wissenschaftliches Schreiben

Praktische Anteile:

  • „Literarische Geselligkeit“ – Kennenlernen und Ausprobieren von Schreibspielen, Schreibimpulsen, assoziativen Techniken
  • Schreiben als „Selbsterkundung“
  • Vermittlung von Techniken zur Organisation des Schreibprozesses
  • Transfer der neuen Kompetenzen auf unterschiedliche logopädische Arbeitsbereiche (v.a. LRS, Aphasie, Stottern und Stimme)

 

Bings, Armin

Bings, Armin

Armin Bings 1972, ist staatlich anerkannter Logopäde seit 1996. Seit 1999 ist er Teil der Praxisgemeinschaft SPRACHLOTSE in Grevenbroich, seine Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Stottern, LRS und auditive Wahrnehmungsstörung, Seit 2004 betätigt er sich in seiner Freizeit als Autor und Vorleser, seine Texte wurden in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Er war 2009 Stipendiat der Celler Schule, der einzigen deutschen Nachwuchsförderung für Textdichter. Sein Buch „Große Frau auf Klapprad“ erschien 2014 bei BoD. Im Sommer 2018 konnte er das berufsbegleitende Studium „Angewandte Therapiewissenschaften/Logopädie“ an der Hochschule Fresenius in Köln mit dem Titel Bachelor of Science abschließen.

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