Alltagsorientiertes Üben bei schweren bis leichten Aphasien - Neurokognitive Grundlagen und ihre praktische Umsetzung beim Üben

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 13:00 - Fr., 18:00
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
14
Unterrichtseinheiten
14
Kursnummer
WI-2010
Gebühr
270.00€

Im Seminar wird der Ansatz eines alltagsorientierten Therapiezyklus‘ vorgestellt, der sowohl aus sprachfokussierten situationsbezogenen Übungen als auch aus der verstehens- und handlungsorientierten Arbeit mit Texten sowie aus Transferübungen
besteht. Ziel der Therapie ist es, bei den Betroffenen sprachlich-kommunikative Prozesse zu aktivieren und diese dadurch auf Alltagssituationen mit ihren typischen Handlungs- und Entscheidungsmustern vorzubereiten. Zentraler Bezugspunkt sind die unterschiedlichen Schweregrade aphasischer Störungen, die auf der jeweils unterschiedlichen Beeinträchtigung sprachlicher Verarbeitungsprozesse wie auch begleitender allgemein-kognitiver Teilleistungen beruhen. Mit Bezug darauf soll transparent werden, welche elementaren sprachlichen und allgemein-kognitiven Verarbeitungsprozesse Kommunikation voraussetzt und wie diese in der Therapie durch gezieltes Üben reaktiviert werden können. Dadurch wird es auch möglich zu verstehen, warum bestimmte Arten von Übungen bei bestimmten Störungen nicht funktionieren können.

Dr. Weng, Ingrid

Weng Ingrid

Dr. Ingrid Weng studierte zunächst Germanistik und Slavistik (Lehramt). 1987 Promotion in Germanistischer Linguistik. Danach war sie als DAAD-Lektorin im Bereich Germanistische Linguistik und DaF in Usbekistan und Griechenland tätig. 1993-1994 absolvierte sie ihr LiP und ist seit dem als Sprachtherapeutin tätig. Seit 1995 ist sie Lehrbeauftragte Phonetik/Linguistik Neurogene Sprach-und Sprechstörungen in der Logopädenausbildung.

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