Trachealkanülenmanagement aus neurorehabilitativer Sicht (inkl. Hospitationstag auf der Intensivstation der Klinik Kipfenberg)

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 12:30 - Fr., 17:30
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
22
Unterrichtseinheiten
14
Kursnummer
LR-1804
Gebühr
350.00€
,

In der neurologischen Frührehabilitation aber auch in der außerklinischen Intensivpflege haben sich das Entwöhnen von der Beatmung und das Abtrainieren von der Trachealkanüle zu Behandlungsschwerpunkten entwickelt und stellen hohe Anforderungen an die Kompetenz und die Zusammenarbeit im interdisziplinären therapeutischen Team.

Ziele der Fortbildung sind daher: das Kennenlernen der gängigen Tracheotomieverfahren, Früh- und Spätkomplikationen der Tracheotomie, Einweisung in die verschiedenen Trachealkanülentypen, deren Indikation sowie deren Vor- und Nachteile, Vorstellen pflegetherapeutischer Maßnahmen, Einweisung in den Trachealkanülenwechsel und in das endotracheale Absaugen (am Dummy) sowie in das Notfallmanagment. Vorstellen möglicher Behandlungspfade im Trachealkanülenmanagement bis hin zur Dekanülierung anhand von Patientenbeispielen. Wünschenswert sind auch das Vorstellen und Diskutieren von videodokumentierten Patientenbeispielen der Teilnehmer.

Die Fortbildung beinhaltet einen Hospitationstag in der Klinik Kipfenberg (im Preis inbegriffen) nach Vereinbarung, an dem die vermittelten theoretischen Kenntnisse unter fachlicher Anleitung am tracheotomierten Patienten angewendet werden sollen. Themen sind hier die Einweisung in das tracheale Absaugen am Patienten, Umgang mit Trachealkanülen, Entblocken, Blocken, Sprechventil-/Verschlusskappentraining uvm.

Linden, Rainer

Linden Rainer

Seit 1993 staatlich anerkannter Logopäde.  Anschließend in der neurologischen Frührehabilitation tätig, seit 1994 in der neurologischen und neurochirurgischen Fachklinik in Kipfenberg, hier überwiegend auf der Intensivstation; seit 1995 in leitender Funktion. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich des Trachealkanülenmanagements sowie in der Diagnostik und Therapie von dysphagischen  Patienten. Seit 2014 zertifizierter FEES-Ausbilder. Seit  vielen Jahren Vortrags- und Fortbildungsreferent zu den Themen neurogene Schluckstörungen und Trachealkanülenmanagement.  

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