Teilhabeorientierte Therapie bei schwereren Aphasien

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 13:00 - Fr., 18:00
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
14
Unterrichtseinheiten
14
Kursnummer
WI-1810
Gebühr
260.00€

Der Einsatz von Texten, v.a. von Alltagstexten, in der Aphasietherapie bietet vielfältige Möglichkeiten, die Teilhabe der Betroffenen am Alltag vorzubereiten. Je nach Patient, Störungsschwerpunkt und Schweregrad sind für die Therapie unterschiedliche Textsorten geeignet: z. B. Fahrkarte, Zeitungsartikel, Werbeprospekt, technisches Datenblatt oder Wettervorhersage. Es werden zunächst die Prozesse der Textverarbeitung modellhaft erläutert. Dann wird erarbeitet, welche Teilprozesse bestimmten Patientengruppen aufgrund ihrer sprachlichen und allgemein-kognitiven Einschränkungen Probleme bereiten und was das für den Alltag bedeutet; dabei wird auch die Rolle der exekutiven Funktionen beim Umgang mit Texten besprochen. Im praktisch orientierten Teil geht es um die adäquate Textauswahl sowie um das methodische Vorgehen und das Übungsgeschehen bei der Arbeit mit verschiedenen Texten. Dabei werden für bestimmte Störungsbilder Texte ausgewählt und dazu gezielt Übungssequenzen konzipiert.

Dr. Weng, Ingrid

Weng Ingrid

Dr. Ingrid Weng studierte zunächst Germanistik und Slavistik (Lehramt). 1987 Promotion in Germanistischer Linguistik. Danach war sie als DAAD-Lektorin im Bereich Germanistische Linguistik und DaF in Usbekistan und Griechenland tätig. 1993-1994 absolvierte sie ihr LiP und ist seit dem als Sprachtherapeutin tätig. Seit 1995 ist sie Lehrbeauftragte Phonetik/Linguistik Neurogene Sprach-und Sprechstörungen in der Logopädenausbildung.

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