Der Modifikationsansatz in der Therapie mit stotternden Schulkindern

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 09:00 - Fr., 16:30
Sa., 09:00 - Sa., 14:30
Fortbildungspunkte
14
Unterrichtseinheiten
14
Fachbereiche:
Kursnummer
WC-1810
Gebühr
260.00€

Schulkinder sollen sich auch mit einem möglicherweise bestehenbleibenden Stottern als kompetente und selbstbewusste Sprecher erleben. Der Modifikationsansatz
bietet dafür viele Möglichkeiten: Übungen zur Desensibilisierung, zum Abbau negativer psychischer Reaktionen und der Begleitsymptomatik stehen im Mittelpunkt der Therapie. Dies sind Voraussetzungen, um mittels Modifikationstechniken den Schweregrad und die Häufigkeit von Symptomen zu reduzieren. Die Kinder werden so zu Experten für ihr Stottern und erlangen Handlungskontrolle. In Anlehnung an das Konzept Schul-KIDS (Sandrieser & Schneider, 2008) stellt die Referentin die konkrete Umsetzung des Modifikationsansatzes vor. Die TeilnehmerInnen und Teilnehmer erhalten Gelegenheit, Therapieinhalte auszuprobieren und die verschiedenen Modifikationstechniken in ihrer Umsetzung zu üben. Ziel des Seminars ist es, einen Handlungsstrang für die Arbeit mit stotternden Schulkindern zu entwerfen, der dann in der Diagnostik und Therapie genutzt werden kann. Die dafür notwendigen Voraussetzungen werden besprochen.

Um einen effektiven Einstieg in das Seminar zu finden,empfiehlt es sich, folgende Basisliteratur zu lesen:
Sandrieser, P. (2014). Stottern im Kindesalter (Basisartikel). Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis 2/14, 58-64.

Teilnehmerstimmen

Das hat mir gut gefallen:

  • Inhalte wurden sehr klar und strukturiert vermittelt

  • hohe Fachkenntnisse, Atmosphäre, Leidenschaft der Dozentin

  • Sehr kompetente Dozentin; sehr angenehme und wertschätzende Art

Davon habe ich besonders profitiert:

  • Erfahrung + Tipps der Dozentin

  • hoher Praxisbezug

Walther, Claudia

Walther Claudia

Claudia Walther ist Diplom-Logopädin. Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin in Kreischa/Dresden arbeitete sie in einer logopädischen Praxis mit dem Schwerpunkt Stottertherapie. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. In ihrer Diplomarbeit, die u.a. von Dr. Patricia Sandrieser und Peter Schneider betreut wurde, befasste sie sich intensiv mit Stottern im Kindesalter und konzipierte ein Diagnostikinstrument für stotternde Kinder. Unterstützt durch die Forschungsförderung des dbl arbeitet sie momentan an einem Projekt zum Erleben des Stotterns bei Kindern. Zusätzlich ist sie als Referentin für Stottern im Kindesalter sowie in der Supervision und Behandlung stotternder Kinder und Jugendlicher tätig.

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