Logopädische und Neuropsychologische Rehabilitation - Schnittstellen und Herausforderungen in Diagnostik und Therapie

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Fr., 10:00 - Fr., 17:30
Sa., 09:00 - Sa., 16:30
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Kursnummer
KW-1809
Gebühr
260.00€

Praxisorientierte Beiträge der klinischen Neuropsychologie: Nicht-Aphasische Kommunikationsstörungen nach Hirnschädigungen: Symptome, Diagnostik und Therapie

Nicht-Aphasische oder pragmatische Kommunikationsstörungen stellen für die Teilhabe von Rehabilitanden z.B. nach Schädelhirnverletzungen ein großes Handicap dar. Dazu gehören u.a. ein weitschweifiger, konkretistischer Redestil, ein häufiges Unterbrechen des Gegenübers, die Nichtbeachtung von körpersprachlichen Signalen sowie fehlende Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel oder zum Einhalten von Turn-Taking-Regeln etc. Worauf sollte in der Arbeit mit diesen Problemen geachtet werden? Welche Rückmeldungen sind nötig und hilfreich? Welche Übungen zur Kompetenzverbesserung haben sich bewährt?

Konzentrationsstörungen, Gedächtnisbeeinträchtigungen und Defizite beim Planen und Problemlösen:

Es werden diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen bei diesen Fähigkeits-Störungen besprochen und veranschaulicht. Dabei wird besonders auf aphasische Rehabilitanden eingegangen.

Neuropsychologische Förderansätze bei problematischen Verhaltensweisen. Umgang mit impulsiven, enthemmten Verhaltensweisen

Was beeinflusst dieses impulsive Verhalten positiv oder negativ? Worauf sollten Therapeuten achten? Wie können wir diese Schwierigkeiten verringern oder adäquat darauf reagieren?

Förderung von Personen mit antriebslosem Verhalten

Wie kommt es zu diesem Antriebsmangel? Wie lässt sich das Verhalten günstig beeinflussen? Wo sind die Grenzen der Bemühungen von außen? Angehörigenunterstützung und –beratung: Was erleben Familien als hilfreich und leistbar? Was belastet oder verunsichert Familien besonders? Wie können wir Angehörige konstruktiv unterstützen und beraten?

Kühne, Wolfgang

Wolfgang Kühne

Wolfgang Kühne - Geboren 1961 in Siegen, 1982 bis 1988 Studium der Psychologie in Marburg und Trier, Schwerpunkte: Klinische Psychologie, Neuropsychologie. Seit 1988 in der neurologisch-neuropsychologischen Rehabilitation tätig in Kliniken in Schaufling, Steinach und Greifswald. Seit 1999 Therapeutischer Leiter in der Asklepios Klinik Schaufling. Aufbau und Leitung des Intensiv-Reintegrations-Programms IRP für Personen mit Schädelhirnverletzungen; Klinischer Neuropsychologe GNP, Psychologischer Psychotherapeut (VT), Supervisor BDP, Lehrbeauftragter an der Universität Bamberg für klinische Neuropsychologie, Fortbildungstätigkeiten u.a. Berufliche Teilhabe nach SHT, Angehörigenberatung etc.

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