Einschränkung der Wortfindung bei Parkinsonerkrankungen - neuroanatomische Hintergründe, interdisziplinäre Diagnostik, logopädische Therapie

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
So., 10:00 - So., 17:30
Fortbildungspunkte
8
Unterrichtseinheiten
8
Kursnummer
MH-1812
Gebühr
160.00€

Patienten mit ideopathischem Parkinson (IPS) berichten häufig von Schwierigkeiten in der Wortfindung. Die Erkenntnis darüber, dass im Verlauf der Erkrankung neben Sprech- auch Sprachstörungen auftreten können, setzt sich im deutschsprachigen Raum erst langsam durch, ist aber international und vor allem auch im neuropsychologischen Kontext unumstritten. Diese sprachlich-kognitiven Schwierigkeiten beeinflussen die Kommunikation häufig mindestens ebenso wie sprechmotorische und stimmliche Einschränkungen. Allerdings stehen in der Logopädie aktuell noch keine spezifischen standardisierten Materialien zu Verfügung.

In diesem Seminar geht es daher unter anderem um folgende Aspekte:

  • Welchen Einfluss haben Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen, aber auch linguistische Faktoren auf die Sprachverarbeitung?
  • Welche diagnostischen Möglichkeiten können genutzt bzw. ggf. modifiziert werden?
  • Wie kann ich eine Therapie patienten- und kommunikationsorientiert aufbauen?

Marré, Heike

Marré Heike

Heike Marré arbeitet seit 1997 als Logopädin mit neurologischen Patienten und deren Angehörigen in Praxen, Kliniken und Selbsthilfegruppen. Nach dem Studium der Lehr- und Forschungslogopädie (RWTH Aachen) promoviert sie aktuell zu den Zusammenhängen von Sprache, Kognition und Motorik und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre an der Europäischen Fachhochschule (EUFH). Sie ist u.a. LSVT-Instruktorin und zertifizierte NEUROvitalis-Trainerin. Heike Marré Einschränkung der Wortfindung bei Parkinsonerkrankungen - neuroanatomische Hintergründe, interdisziplinäre Diagnostik, logopädische Therapie
 

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