Atmen-Schlucken-Sprechen - Therapie bei Menschen im Wachkoma

Datum Start
Datum Ende
Zeiten:
Mo., 11:00 - Mo., 18:30
Di., 08:30 - Di., 16:00
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Kursnummer
EJPI-1811
Gebühr
280.00€

Therapeuten stehen stetig steigenden Ansprüchen an ihre Kompetenzen und einem sich ausdehnenden therapeutischen Handlungsfeld gegenüber. Im stationären, wie ambulanten Bereich werden auch Logopäden immer häufiger mit schwerstbetroffenen Patienten konfrontiert. Um optimale Therapieergebnisse trotz rückläufiger Verordnungen erreichen zu können, müssen Therapeuten konkrete Konzepte zum Management von Atmung, Sprechen und Schlucken bei Menschen mit chronischen Bewusstseinsstörungen zur Verfügung stehen.

Das Seminar bietet Einblicke in die komplexe therapeutische Herausforderung des Phänomens Wachkoma. Es wird die aktuelle Terminologie-Diskussion in Hinblick auf ihre therapeutische Relevanz beleuchtet, Wege zur Anbahnung von Kommunikation aufgezeigt und ein Überblick über die transdisziplinäre Dysphagietherapie bei Menschen im Wachkoma gegeben. Es werden Möglichkeiten der Befunderhebung erarbeitet und Einblicke in ein ganzheitliches Trachealkanülenmanagement vermittelt.

Praktische Übungen zu Positionierung und Transfer sind dabei ebenso Seminarinhalte, wie Einführung in Funktion und Einsatz verschiedener Trachealkanülenmodelle.

Petzoldt, Inga

Petzoldt Inga

Inga Petzoldt, leitet drei interdisziplinäre Therapiezentren in Kerpen, Köln und Solingen mit Schwerpunkt außerklinische Intensivversorgung (Wachkoma & Beatmung). Inga Petzoldt ist Physiotherapeutin, Bobaththerapeutin und Fachtherapeutin Wachkoma. Neben ihrer therapeutischen Tätigkeit arbeitet sie u.a. als Pflegeberaterin und Casemanagerin bei Patienten in der außerklinischen Intensivversorgung.

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Ehlers, Janine

Ehlers Janine

Janine Ehlers, ist Dipl. Sprachtherapeutin und Ergotherapeutin. Sie ist FOTT®-Therapeutin und Fachtherapeutin Wachkoma. Zudem ist sie Doktorandin am Department für Neurowissenschaften und Rehabilitation der Universität Köln und promoviert dort im Bereich Trachealkanülenmanagement bei Patienten mit chronischen Bewusstseinsstörungen.

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